Dahab


Das tatsächliche ägyptische Festland wird von der Sinai- Halbinsel vom der arabischen Halbinsel abgetrennt. Die Insel erstreckt auf einer Fläche von rund 60000 Quadratkilometern, die zum größten Teil durch Wüsten und einem Gebirge im Süden  gekennzeichnet ist. Im Westen wird die Sinai Halbinsel durch den weltbekannten Suezkanal begrenzt, im Osten liegt die Grenze zu Israel (Gazastreifen). Im Norden befindet sich die Mittelmeerküste und im Süden die Küste des Roten Meeres, die zum Teil touristisch erschlossen ist.
Zurückblicken kann die Geschichte des Sinai bis auf die Zeit, als Pharaonen das Land beherrschten. Es wird gesagt, dass Isis auf der Suche nach ihrem Mann Osiris den Sinai überquerte. Die Pharaonen schätzten dieses Gebiet und Harthor wurde als Göttin für dieses Stück Land auserwählt.
Das Kamel zählt zu den am häufig auftretenden Tieren auf dem Sinai. Wer eine Wüstentour unternimmt, dem laufen mit etwas Glück auch Hyänen, Schakale, Wüstenfüchse, Aasgeier, Gazellen und Wüstenspringmäuse über den Weg. Viel häufiger begegnen jedoch einem Eidechsen und Geckos.  Vor langer Zeit  besiedelten auch Giraffen, Leoparden, Löwen und Strauße die Halbinsel. Mit etwas Glück können unter Steinen Skorpione und Schlangen gefunden werden.

Geprägt wird die Pflanzenwelt von außergewöhnlich vielen Akazien, Dattelpalmen, Wacholder und Tamarisken. Seit Jahrhunderten wird im Nahen Osten auch der Granatapfel kultiviert, der als Grundlage für Kapsel dient, denen eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und den Zellschutz nachgesagt wird. Insgesamt wurden bis heute auf der Sinai Halbinsel über 1000 unterschiedliche Pflanzen nachgewiesen. Mangroven findet man auch am Roten Meer,  ebenso die weltweit am nördlichsten liegenden Mangrovenwälder etwa in der Höhe der Ras-Mohammed-Nationalparks.